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Ein Perlentyp nach M. Tempelmann-Maczynka

Die Bestattungssitte im Barbaricum war primär die Brandbestattung. Viele Grabbeigaben sind nicht mehr zu identifizieren, die Glasperlen im Glasschmelz.
Dort, wo sie, aus welchem Grund auch immer, diese Prozedur überstanden haben, sind zahlriche kleinere oder sehr umfangreiche Perleninventare zu entdecken. Wie sich diese Ketten zusammen setzen, ist ein anderes Thema.
Hier nun ein Perlentyp in den frühkaiserzeitlichen Gräberfeldern nicht vorkomme, er findet sich in der
Stufe C la (zweite Hälfte des 2. Jhs, und das erste Drittel des 3. Jhs.);
der Höhepunkt des Vorkommens fällt jedoch in die Stufe C 2 (2. Hälfte des 3. Jhr. bis in den Anfang des 4. Jhr.)

Blaue Polyedrische Perlen, im der Typologie von Magdalena Tempelmann-Maczynkae TM 126.

Hier einige Glasperlenkettenrepliken.

TM126 im Römischen Reich

TM 126 im Barbaricum

Literatur

TEMPELMANN-MACZYŃSKA, Magdalena: Die Perlen der römischen Kaiserzeitund der frühen Phase der Völkerwanderungszeit immitteleuropäischen Barbaricum; Mainz, 1985