StartseiteWeitere RecherchenTrennmittel im frühen Mittelalter

Der Einsatz eines Antihaftmittels, einem Trennmittel das zum Lösen der Perlen vom Metallstab benötigt wird, und wie es heute käuflich zu erhalten ist, ist durch Perlen mit Resten von Ton auf den Wänden des Fadenlochkanals hinreichend bewiesen.851

Quelle: A. Pöche, Perlen, Trichtergläser, Tesserae. Spuren des Glashandels und Glashandwerks auf dem frühgeschichtlichen Handelsplatz von Groß Strömkendorf, Landkreis Nordwestmecklenburg. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg Band 44, 2005. S. 188

weitere Literatur hierzu:
T. Gam, Prehistoric glass technology. Experiments and analyses. Journal of Danish Archaeology 9, 1990, 203-213.
T. Gam, Glasperlefremstilling i yngre jernalder og vikingetid. In: B. Madsen (Hrsg.), Eksperimentel Arkæologi. Studier i Teknologi og Kultur 1, 153-176. Lejre 1996.
T. Gam Aschenbrenner, Should we believe in experiments? In: M. Rasmussen/
U. Lund Hansen/U. Näsman (Hrsg.), Glass beads. Studies in
Technology and Culture 2, 123- 127. Lejre, 1995.
T. Gam Aschenbrenner, Glasperlenherstellung. Wie könnte sie vor sich gegangen sein? In: U. von Freeden/A. Wieczorek (Hrsg.), Perlen. Kolloquien zur Ur- und Frühgeschichte 1, 315- 320. Bonn.