StartseitePerlen ab 5. Jh. n. Chr.SkandinavienGlasperlen in Männerbestattungen

Die Glasperlen in den Männerbestattungen zur Wikingerzeit in Skandinavien zur Wikingerzeit als einfache Rubrik hier zu gestalten ist unmöglich.

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Viele Grüße

Torben

Zum Inhalt:

1 Einleitung
1.1 Forschungsstand
1.2 Ziele
2 Die Glasperlen auf Gotland
2.1 Die Funde
2.1.1 Die Funde aus den Gräber auf Gotland ohne Angabe der Fundlagen
2.1.2 Die Funde aus den Gräbern auf Gotland mit Angabe der Fundlage
2.2 Die Anzahl der Perlen je Bestattung
2.3 Die Art der Perlen
2.4 Farben und deren Kombination
2.5 Die regionale Verteilung der Glasperlenfunde auf Gotland
2.6 Die Lage der Glasperlen in den Gräbern auf Gotland
2.6.1 Perlen oberhalb des Kopfes
2.6.2 Perlen im Halsbereich
2.6.3 Glasperlenfund im Brustbereich
2.6.4 Perlen im Schulterbereich
2.6.5 Weitere Fundlagen
2.7 Der Sonderfall – Visby, Land Süd, Östra begravningpl. Skelett 5
3 Die Glasperlen in Schweden, beispielhaft auf Björkö
3.1 Die Funde
3.2 Die Bedeutung der Funde
4 Die Glasperlen in Norwegen
4.1 Die Funde
4.2 Die Bedeutung der Funde
5 Die Glasperlen in Lettland
5.1 Die Funde in den Männergräbern von Lettland
5.2 Die Bedeutung der Funde
6 Fazit
6.1 Bedeutung der Vorkommen
6.2 Bedeutung der Perlenfarben, -formen und -materialien
6.3 Mögliche Verwendungen
6.4 Die Bedeutung der Sonderfälle
7 Literatur

Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Verhältnis der Perlenfarben und Materialien
Abb. 2: Übersicht der Glasperlen in den Regionen Gotlands
Abb. 3: Rekonstruktion des Fundes
Abb. 4: Teilweise Rekonstruktion des Fundes

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Übersicht der Perlenfarben bei Grabfunden mit zwei Perlen

NACHTRÄGE

Kaum habe ich das Werk beendet, schon habe ich neue Informationen. Derzeit werde ich diese nicht einarbeiten, da sie das Ergebnis nicht beeinflussen werden, ich möchte sie aber dennoch hier beifügen:

- Der Leichenbrand einer Urne aus Wyk (auf der Insel Föhr) mit einer einzelnen Glasperle (unbestimmbar) wurde anthropologisch als Mann bestimmt (Eisenschmidt, Silke: Grabfunde des 8. bis 11. Jahrhunderts zwischen Kongea und Eider: Zur Bestattungssitte der Wikingerzeit im südlichen Altdänemark. Studien zur Siedlungsgeschichte und Archäologie der Ostseegebiete 5 (Neumünster 2004). Prähistorische Zeitschrift 80, 2005, S. 125)

- Die Analyse der norwegischen Grabfunde durch J. Petersen hat ergeben, dass es sich bei etwa 28% aller Gräber mit Perlen um Männerbestattungen handeln. Doch nurselten finden sich in diesen Gräbern mehr als drei Perlen (Petersen, Jam 1928: Stavanger Museum 1928. S. 169 f.)

- Eine einzelne Glasperle, ohne Beschreibung, wurde 2001 in einem Männergrab in Årstad ,Egersund, Norwegen, entdeckt. (Aftenposten Interactive, 2001-08-01; so zu finden im Viking Heritage Magazine 3, 2001)

- Ein weiterer Fund. Im Jahr 1838 wurde in Moksnes, Frosta parish, Norwegen, in einem Männergrab ein Schwert, eine fränkische Silbermünze sowie mehrere Glasperlen gefunden. Leider, oder wie gewohnt, werden die Glasperlen nirgends beschrieben und auch zur Fundlage gibt es keine Aussage. (Shetelig, Haakon: Viking Antiquities in Great Britain and Ireland, Part V. Oslo, 1940)

- Die Orkneys, Pierowall, Westray
In einem Kistengrab lag ein Skelett in Hockerlage. Am Kopf lag ein Schildbuckel, auf der linken Körperseite ein Schwert. Ohne nähere Angaben fanden sich in diesem Grab auch ein Kamm, einige Glasperlen und ein Wetzstein. Leider ist nicht feststellbar wie viele Perlen es waren und wie sie aussahen.

In der unmittelbaren Nähe wurden weitere Bestattungen entdeckt. Das Grab Nr. 1 enthielt ein Schert, einen Wetzstein, einen Kamm, Überreste eines Schildes sowie mehre Glasperlen. Quelle: Shetelig, Hakon: Viking antiquities in Great Britain and Ireland, Vol. 2, 1940.