StartseitePerlen ab 5. Jh. n. Chr.SkandinavienBirka

Glasperlen als Halsketten zählen zu den unbestrittenen Trageweisen von Glasperlen auf Birka. Anhand der Beigaben in den Gräbern ist diese Trageweise einfach zu bestimmen da die Perlen sich in der Halsregion finden.

Die Halsketten auf Birka wurden ein- oder mehrreihig getragen, sie konnten durch Anhänger erweitert werden, sie waren kurz, lang...

und wurden in 28 von 132 Körpergräbern mit Glasperlen

Birka Grab 570


51 Perlen sind direkt unterhalb des Schädels eingzeichnet, somit handelt es sich um eine Halskette.

Birka Grab 570


Quelle: http://mis.historiska.se/mis/sok/sok.asp

Birka Grab 642

Das Skelett ist bis auf die Zähne (der nach oben offene Halbkreis) vollständig vergangen.
49 Glasperlen sind unter den Zähnen kreisförmig eingezeichnet (A). Der Grabplan zeigt somit das die Glasperlen auf Höhe des Halses als Kette angetroffen wurden.

Es liegen desweiteren 56 kleine grüne Glasperlen als "Haufen" in Höhe des Knies (B). Diese können eine Beigabe sein, eine Taschenverzierung oder ein Tascheinhalt. Da die genau Fundanordnung dieses Teilfundes nicht dokumentiert wurde ist kein Urteil über die letztendliche Verwendung möglich.

Birka Grab 642


Quelle: http://mis.historiska.se/mis/sok/sok.asp

Birka Grab 843a


29 Glasperlen liegen kreisförmig im Bereich des Halses bis in die Mitte der Schalenfibeln eingezeichnet. Die obere Kante des Kreises reicht an die Kinnspitze. Dies stellt eine Halskette dar, und so werden die Perlen auch in Birka I bezeichnet.

Birka Grab 843a


Quelle: http://mis.historiska.se/mis/sok/sok.asp

Glasperlen, die als Halsketten getragen wurden finden sich in den Gräbern

463, 543, 550, 570, 573, 597, 606, 642, 649, 756, 770, 77, 797, 825, 838, 843A, 843B, 887, 893, 946, 948, 961, 965, 966, 968, 973, 983 und 1146

zurück nach oben