Modell A: mehrreihiger Perlenschmuck mit Kettenverteiler aus Grab 854. Die ist das einzige Körpergrab mit Perlenverteilern in Birka. Hier lag diese Ensemble "hoch oben auf der Brust/dicht unter dem Halsansatz". Damit kann dieses Modell nicht zwischen den Fibeln getragen worden sein.
Modell B: (als Beispiel wurde Bj 496 gewählt): es ist ein zwei- oder mehrreihiger Perlenschmuck (in dem zuvor genannten Grab mit 4 Silberanhängern versehen). Die Perlengarnitur lag am oberen Teil der Brust, die äußeren Enden der Perlenbänder lagen ungefähr auf den Schlüsselbeinen; dies ist also die Variante ohne die Perlenverteiler. Vom Hals aus gehend teilt die Perlenkette sich an einer Stelle in 2 oder mehrere Bänder.
Modell C: Glasperlen als Verbindungsglied zwischen den Ovalfibeln Greta Arwidsson schreibt hierzu: "man hat häufig angenommen das die Perlenketten eine Verbindung zwischen den beiden ovalen Spangen darstellten und an diesen befestigt waren. Einen sicheren Beleg für diesen Gebrauch kann ich nicht finden". Der Perlenschmuck wurde in den hierfür gewählten Gräbern zum Teil weit unten auf der Brust getragen, und reicht auch bis zwischen die Fibeln, aber die Perlen liegen auch oft darüber und darunter in Reihe. Und in einigen Fällen leider auch komplett um die Fibeln herum verstreut - das gar keine Deutung möglich ist.
Modell D: klammert G. Arwidsson selber aus, da es nicht sicher ist, ob dies ein eigenes Modell ist.
(Quelle: Arwidsson, Greta, 1989, Birka II:3. Systematische Analysen der Gräberfunde)
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