StartseitePerlen ab 5. Jh. n. Chr.MitteleuropaKrilden

ich habe gestern passend zu dem Thema eine Diskussions-Anregung über die Lage der Funde zum Zeitpunkt der Entdeckung, Ausgrabung bzw. Dokumemtation und spätere Veröffentlichung von Dr. Dr. Prof. Rokvo Sorehnbo Lutenblag im akutellen IKK-Newsletter (IKK=Internationaler Krildenkongreß) entdeckt:

Verwendet und Vergraben - doch wie sind diese Funde zu verstehen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

während meiner Studien der krildischen Bestattungssitten in Skandinavien zur Telefönbakkzeit wurde ich auf eine alte Veröffentlichung aufmerksam.
In den Denkschriften für Krildische Archäologie (DEKRA) Ausgabe 6/1899 verwies. Prof. Hohl. Kopf auf eine seltene Körperbestattung des 8. Jhr. der Krilden in Skandinavien.
In der Fundbeschreibung des Grabes LMAA von Barkardi Bl´ack, Visby, wurde in Wort und Bild (Anm.: was damals selten war) festgehalten: eine kleine silberne Ringfibel lag mittig auf der rechten Brust. Das Skelett in der aus fußgroßen Steinen gefertigten Grabkammer ist wie diese vollkommen ungestört, der Erhaltungszustand ist hervorragend. Aufgrund der Knochen konnte ein Alter zwischen 20 - 30 Jahren bestimmt werden. Ausser der zuvor genannten Fibel sowie einem Becher und einer Kanne aus Ton wurden keine weiteren Beigaben angetroffen.
Im allgemeinen wurde bzw. wird für Fibeln dieser Größe die Funktion als Verschluß eines Gewandes oder Überwurfes angenommen.

D

Das Team von Prof. Hohl. Kopf wagte jedoch zu bezweifeln, das die Fibel in dieser Lage eben genau die zuvor genannte Funktion erfüllt hat. Sie konnten kein Kleidungsstück bestimmen, welches mit einer Fibel in dieser Lage verschlossen werden sollte, bzw. das es ein sinnvoll auf/an dem Verstorbenen drappiertes Kleidungsstück gewesen ist. Da alle weiteren Funde ungestört waren, auch die Knochen und eine Verschleppung durch Kleintiere als auch eine teilweise Beraubung und folgliche Störung ausgeschlossen werden konnten, entschied sich das Team für den folgenden Rekonstruktionsvorschlag (Abb. s. rechts)

Für eine Erörterung dieser Fundlage bzw. dem Verständnis von Funden in "zweifelhafter Lage" rege ich den Erfahrungsaustausch auf dem nächsten IKK dringlich an.
Ihr Rokvo Sorehnbo, Lutenblag, zentrales Tiefland, Molwanien. März 2010 :kopfhau

Nun ja, ich weiß nicht was man davon halten soll, ich für mich schließe daraus:
nicht jede Funktion eines Fundes kann sich hunderprozentig erklären lassen, in vielen Fällen bleiben es mehr oder weniger wahrscheinliche Interpretationen aufgrund des Fundzusammenhanges und es sind mehr als eine Interpretation möglich....