Zu dieser Zeit dienten Rosenkränze als Gebets- bzw. Zähhilfe.
Die Herstellung in Konstanz, Deutschland, und Basel, Schweiz, bestand zum größten Teil aus Holz und Knochen Produktion und begann um 1.300 n.Chr.
Zwei vollständige Rosenkränze wurden in Deutschland gefunden. Einer, leider ohne genaue Datierung, stammt aus Schleswig. Der Rosenkranz besteht aus zwölf melonenförmigen blauen Glasperlen sowie einen hölzernem Kruzifix.
Im mittelalterlichem England wurden in den so genannten „Rosenkranz-Gebieten“, also dort wo man die Herstellung von Rosenkränzen vermutet, Perlen aus Holz, Knochen, Bernstein, Glas und Stein in diesen Gebieten kommt. Zu den Fundorten zählen die Comomile Stret sowie die Upper und Lower Thames Street in London. Zu den frühesten Funden von Rosenkränzen in England zählen ein Fund aus dem Augustiner Kloser von Lacok, Wiltshire. Die Gräfin Ela von Salisbury wurde mit einem Kreuz und mehreren Perlen, ohne Nennung welcher Art, bestattet. Um 1350 datiert eine Bestattung aus dem Benediktener Kloster von St. Mary, Rusper, Sussex. Eine erwachsene Person wurde mit insgesamt 29 Glasperlen in blau, weiß, gelb, bernstein und türkis bestattet. Alle Perlen waren rund und zylindrisch.
Quellen: Gottschall, Anna: Prayer bead production and use in medieval England, University of Brimingham. http://rosetta.bham.ac.uk/Isse_4/Gotschall.htm
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